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Treffpunkte Aachen

Die Treffpunkte sind intern, nur für Tagungsteilnehmer, nicht für Firmenteilnehmer

Treffpunkt 1: MEDPILOT im Einsatz: Offene Fragen und Erfahrungsaustausch 
Treffpunkt 2a: eBooks und eBook-Reader
Treffpunkt 2b: Open Access revisited
Treffpunkt 3: Systematische Recherchen für Nutzer kleinerer Bibliotheken (speziell für Krankenhausbibliotheken gewünscht)
Treffpunkt 4: Systematische Recherchen als Dienstleistung für Ärzte und Wissenschaftler
Treffpunkt 5: Mögliche Social Media-Strategien in Bibliotheken
Treffpunkt 6a: Informationskompetenz in der Medizin: zwischen Ansprüchen und Wirklichkeiten. Erfahrungsaustausch
Treffpunkt 6b: CaRLO – ein Discovery-System eröffnet neue Suchwege


Treffpunkt 1: MEDPILOT im Einsatz: Offene Fragen und Erfahrungsaustausch 

Moderation: Christoph Poley / Kendra Hinnenthal, Deutsche Zentralbibliothek für Medizin, Köln

Abstract

Treffpunkt 2a: eBooks und eBook-Reader

Moderation: Dr. Oliver Obst, Zentralbibliothek für Medizin, Universität Münster

Abstract

Nach Angaben des Boersenvereins besteht der E-Book-Markt in Deutschland aus tausenden Anbietern, die aber auf weniger als 1% des
gedruckten Umsatzes kommen. In Medizinbibliotheken sieht es vollkommen anders aus: Hier gibt es im Wesentlichen drei Anbieter und e-Books machen nicht selten bereits 50% und mehr des Lehrbuchetats aus. In diesem Zusammenhang stellen sich wichtige Fragen wie z.B. "Welchen Stellenwert haben E-Books bei Studenten?", "Ersetzen E-Books die gedruckten Ausgaben?", "Sollte eine Bibliothek auch E-Book-Reader anbieten?" und "Wie wird die Lehrbuchsammlung in 10 Jahren aussehen?".

In diesem Treffpunkt soll außerdem eine Textvorlage für eine offizielle AGMB-Erklärung zu Nutzungsbedingungen von E-Books erarbeitet werden.

Treffpunkt 2b: Open Access revisited

Moderation: Kai Karin Geschuhn, Forschungszentrum Borstel - Leibniz-Zentrum für Medizin und Biowissenschaften

Abstract

Momentan erfährt das Thema Open Access wieder Aufwind. Der Boykott "The Cost of Knowledge" zeigt, dass sich unter Wissenschaftlern endlich stärkerer Widerstand formiert. Großbritannien will bis 2014 öffentlich finanzierte Forschung über ein Gesetz frei verfügbar machen. Doch was tun die Bibliotheken?
Wie erfolgreich sind die Open-Access-Publikationsserver tatsächlich, und welchen Einfluss haben
die vielen öffentlich geförderten Projekte auf die Durchsetzung von OA?
Müssen Bibliotheken ihre Strategie überdenken, und haben wir nicht vielleicht doch mehr Handlungsspielräume, als wir glauben?

Treffpunkt 3: Systematische Recherchen für Nutzer kleinerer Bibliotheken (speziell für Krankenhausbibliotheken gewünscht)

Moderation: Christian Vogel, Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz, Medizinische Bibliothek der Vinzenz Gruppe

Abstract

Systematische Recherchen für Ärzte und Wissenschaftler, also Recherchen, die das Ziel haben, zu einer bestimmten Frage eine vollständige Recherche durchzuführen, sind in großen Bibliotheken eine gängige Fragestellung. Daraus ergab sich der Gedanke, ob nicht auch in kleineren Bibliotheken solche Fragestellungen auftauchen.

Wir wollen hier der Frage nachgehen, wie man in kleineren Bibliotheken ohne entsprechende Ressourcen (wie dem Zugriff auf relevante Datenbanken) mit einer solchen Fragestellung umgehen kann. Mögliche Schwerpunkte könnten sein: Wie kann man unter gegeben Umständen zumindest annähernde Vollständigkeit erreichen? Welche Möglichkeiten, zum Beispiel kostenpflichtige Recherchen, kann man eventuell nutzen? Welche (Recherche-)Einschränkungen haben wir in der täglichen Arbeit?

Ich bin selbst gespannt auf unsere Ergebnisse!

Treffpunkt 4: Systematische Recherchen als Dienstleistung für Ärzte und Wissenschaftler

Moderation: Dr. Iris Reimann, Hochschulbibliothek RWTH Aachen / Medizinische Bibliothek

Abstract

Die Entwicklung hin zum collaborative librarian, wie sie unlängst auf der diesjährigen EAHIL-Tagung bestätigt wurde, ist eine notwendige Folge der sich ändernden Rahmenbedingungen im medizinischen wie auch bibliothekarischen Bereich. Daher sollte das Dienstleistungsspektrum von Hochschulbibliotheken sich verstärkt an Ärzte und Wissenschaftler orientieren und diese im Publikationsprozess unterstützen. Die der Publikation vorangehenden systematische Recherche, bei der eine möglichst umfangreiche und objektive Erfassung aller Forschungsergebnisse erzielt werden soll, kann hierbei als etablierter Service von Bibliotheken angeboten werden.

Diskutiert werden kann über den Aufbau eines solchen Angebotes, welche Strategien für die Erstellung systematischer Recherchen notwendig und vor allem welche Ressourcen zu verwenden sind. Wie kann eine Recherche möglichst zeitsparend und spezifisch erfolgen? Welche Netzwerke vor Ort können bei der Etablierung des Services oder bei der Zusammenarbeit hilfreich sein? Bereits bestehende Erfahrungen, an die sich die Teilnehmer orientieren können, sind ebenso hilfreich.

 

Treffpunkt 5: Mögliche Social Media-Strategien für Bibliotheken

Moderation: Dörte Böhner, Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr,  Universitätsbibliothek, Hamburg

Abstract

Bibliotheken heute sind Teil einer digitalen Welt. Wir müssen dabei nur einmal auf unsere eigenen Informationsangebote schauen und sehen, dass ein Großteil unserer Medien heute digital vorhanden ist. Dies heißt, unsere Nutzer müssen gar nicht mehr in die Bibliothek kommen, um die Angebote der Bibliothek zu nutzen. Doch wie unterscheiden wir uns dann von Google & Co?

Grundlegende Ziele von Bibliotheken in den Social Media sind Sichtbarkeit, Kommunikation und Kundenbindung. Offenheit und Transparenz sind Wünsche, mit denen sich Bibliotheken ebenfalls zunehmend durch ihre Nutzer konfrontiert sehen.

Müssen wir dort sein, wo unsere Nutzer sind? Wie kommuniziert man auf ihrer Augenhöhe? Muss man zu jeder Zeit mit unseren Kunden interagieren? Was ist, wenn meine Nachrichten keinen News-Status besitzen? Und wie verkaufe ich das, was ich habe, in den Social Media?

Treffpunkt 6a: Informationskompetenz in der Medizin: zwischen Ansprüchen und Wirklichkeiten. Erfahrungsaustausch

Moderation: Bettina Kullmer, Deutsche Zentralbibliothek für Medizin, Köln

Abstract

 

Treffpunkt 6b: CaRLO – ein Discovery-System eröffnet neue Suchwege

Moderation: Dagmar Sitek , Zentralbibliothek des Deutschen Krebsforschungszentrums, Heidelberg

Abstract

Moderne Discovery-Systeme ermöglichen eine umfassende und komfortable Recherche in den verschiedenen Angeboten einer Bibliothek unter einer Suchanfrage.  Die Ergebnisse aus verschiedenen fachlichen Quellen  werden unter einer gemeinsamen Oberfläche präsentiert. Discovery Systeme stellen somit eine für die Nutzer sehr gewinnbringende Erweiterung des klassischen Bibliothekskatalogs dar.

Welche Vorzüge bietet ein solches System? Welche Probleme ergeben sich bei der Einführung eines solchen Systems? Welche Features muss ein solches System aufweisen? Diese Fragen können anhand des vor kurzem in der Zentralbibliothek des Deutschen Krebsforschungszentrums eingeführten Discovery Tools CaRLO (Cancer Research Library Online) diskutiert werden.




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