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From: "Oliver Obst" <obsto@uni-muenster.de>
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Date: Tue, 3 Dec 1996 09:17:49 +0100
Subject: Re: Bibliotheksetat (war VolltextJournals)
Herr Stegmann schrieb:
> Und ab und zu Artikel lesen muss sie/er ja nun mal, und wenn die
> Bibliotheken immer weniger Zeitschriften fuehren und Kopiebestellungen
> bezahlt werden muessen, wird vielleicht doch Druck entstehen - auch
> hoffentlich in die Richtung, dass die Bibliotheken wieder mehr Geld
> bekommen.
Ja, das wuerde uns und den Nutzern gut tun. Aber wie realistisch ist
dies? Im Zeitalter des Globalhaushalts wird doch die UB gegen die
Profs. darum kaempfen muessen, Geld fuer gedruckte Titel zu
bekommen. Sie werden dies nicht unterstuetzen, denn es bedeutet fuer
sie und ihre Mitarbeiter, die Bibliothek aufsuchen zu muessen, das
Heft zu suchen (beim Buchbinder etc pp...), den Artikel zu kopieren
(kein Kleingeld, Copycard alle, Aufladestation am anderen Ende des
Klinikums ...) und dann wieder zur naechsten OP zu hetzen. :-)
Die Profs stecken m.E. das Geld doch viel lieber selber ein und
bezahlen damit ihre Privat- o. Instituts-Abos, ihre elektronischen
Artikelbestellungen oder Zeitschriften. Die Erfahrung lehrt, dass
folgender Spruch leider nur allzu sehr stimmt: "The library is
everyones second priority."
Mit freundlichen Gruessen Yours sincerely
Oliver Obst
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