Re: Deutsche Zentrale Medizin Home Page

stegmann@XKLS1.ukbf.fu-berlin.de
Tue, 28 Nov 1995 11:23:59 +0100 (MET)


Date: Tue, 28 Nov 1995 11:23:59 +0100 (MET)
From: stegmann@XKLS1.ukbf.fu-berlin.de
To: Michael Logies <logies@ml.han.de>
Subject: Re: Deutsche Zentrale Medizin Home Page
In-Reply-To: <5yeR-IGbPzB@ml.han.de>
Message-Id: <Pine.SV4.3.90.951128092526.5884A-100000@XKLS1.ukbf.fu-berlin.de>

>
> > Kostentraechtige Informationen sollten nur aufgefuehrt werden, wenn die
> > Bibliothek sie gekauft hat (z.B. elektron. Volltext-Zeitschriften)
> > oder den Dienst selber anbietet, z.B. Datenbankrecherchen b. externen
> > Hosts (klarer Fall: DIMDI)
>

Zur Verdeutlichung, was ich meinte, folgende Erlaeuterung:

1) Es geht mir um die Informationen, die eine Homepage enthalten sollte,
d.h. also in erster Linie die Bibliotheksangebote und Verweise auf gute,
moeglichst kostenlose Internet-Angebote. Es ist schliesslich nicht unsere
Aufgabe, Reklame fuer kommerzielle Anbieter zu machen.

2) Ich denke, diese elektron. Angebote sollte man nicht so total anders
behandeln, als die bisherigen Papier-Angebote. Schliesslich weiss jeder,
der z.B. unsere Zeitschriften liest, dass er sie auch kaufen kann, und dass
es noch eine Menge anderer Zeitschriften gibt. Selbstverstaendlich koennen
wir als Bibliothek darueber auch informieren.

3) Und was DIMDI betrifft, so bieten wir halt Auftragsrecherchen an
(kostenlos fuer Interne, kostenpflichtig fuer Externe), und darueber
informieren wir natuerlich. Selbstverstaendlich verweisen wir auch auf
andere Moeglichkeiten (wie z.B. die kostenlose Nutzung von MEDLINE auf
CD in unserer Bibliothek), inklusive der Moeglichkeit, privat sich an
Hosts anzuschliessen. Dazu kommen jetzt natuerlich die neuen
Internet-Moeglichkeiten, auf die wir auch verweisen (werden), aber nicht
unbedingt in einer Homepage.

4) Im uebrigen, um das auch noch anzufuehren, sollte man - was leider
sehr haeufig der Fall ist - DIMDI nicht mit MEDLINE gleichsetzen. MEDLINE
ist wirklich nicht alles, und wir als Bibliothek sollten unsere Nutzer da-
rauf hinweisen, dass eine wirklich professionelle Recherche auch andere
Datenbanken beruecksichtigen muss. Vielleicht wird das Internet ja auch zu
dieser Einsicht beitragen, wenn die Hosts ihre Dienste per WWW anbieten und
die Kunden die gesamte Palette sehen.

Gruesse

Johannes Stegmann

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| Dr. Johannes Stegmann | Universitaetsklinikum Benjamin Franklin |
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