KELDAmed : Kommentierte E-Learning-Datenbank für Mediziner

Isabella Friedlein, Harald Schoppmann, Dorothee Boeckh, Mannheim

 

 

 

Wie alles begann

Die Medizinisch-Wissenschaftliche Biblio­­thek der Fakultät für Klinische Medizin Mannheim der Universität Heidelberg (MWB) hat im Sommer 2001 neue Räume im neugebauten Multifunk­tionalen Forschungsge­bäu­de bezogen1. In den neuen Räumen bieten wir eine deut­­lich erweiterte EDV-Ausstattung an. Insgesamt 30 EDV-Arbeitsplätze, zu­sam­menge­setzt aus 11 PCs unter Windows 2000 und 19 Sun-Ray-Termi­nals, stehen unseren Benutzern zur Verfügung.

Nachdem der technische Komfort längst Standard geworden ist, überraschen uns die Benutzer mit neuen Wünschen: „Sind hier keine Lautsprecher ange­schlossen – auf dieser Seite soll man sich Herztöne anhören können2?“ „Bei diesem Buch ist eine CD-ROM dabei, kann ich die hier installieren3?“ oder „Da soll man sich ein Operationsvideo anschauen können, aber wenn ich draufklicke steht da ‚Plugin herunter­laden‘4?“

 

Solche und ähnliche Anregungen kon­kre­tisieren unsere bislang eher vagen Vorstellungen eines sinnvollen Multi­media-Angebotes. Um den Benutzern die Möglichkeit zu geben, (eigene und unsere) CD-ROMs auch innerhalb der Bibliothek zu nutzen, wird an mehreren PCs das CD-ROM-Laufwerk freige­geben. Diese PCs werden aus dem Hausnetz, über das auch die sensiblen Patientendaten transportiert werden, heraus­genommen. Die bereits in der Bibliothek vorhandenen CD-ROM-Bestände werden durch eine Liste mit Kommentaren zu Inhalt, Installation und Handhabung der CD-ROMs erschlos­sen und intensiver als bisher beworben.

 

Die Idee entsteht

Und was ist mit dem Internet? Durch die Benutzeranfragen aufmerksam gewor­den, suchen wir gezielt nach E-Learning- und Multimedia­angeboten. Es gibt zahlreiche Seiten im Netz, die unseren Lehrbuch­bestand zwar nicht ersetzen, aber durchaus ergänzen können, von rein textbasierten Skripten über Atlanten und Bilddatenbanken, Animationen, die biochemische Vor­gänge oder Organfunktionen illustrieren (besonders die Herzfunktion ist ein dankbares Thema5), Fallsammlungen und Vorlesungsaufzeichnungen bis zu Programmen mit didaktischem An­spruch, zahlreichen Interaktionsmög­lichkeiten und Simulations­programmen, die mit Hilfe von interaktiven Eingabe­feldern und Videoaufzeich­nungen den Anwen­der in die Rolle des unter­suchenden Arztes versetzen.

 

Wir stellen in einem ersten Schritt eine Liste aus unseren Funden zusammen. Die Links und die multimedialen Elemente werden kurz beschrieben (Bilder, Animationen, Videos, …). Zu­sätz­­lich benötigte Software wie z.B. Quicktime oder ein Videoplayer wird angegeben. Zum Ausprobieren werden auf zwei PCs alle erforderlichen Zusatz­programme installiert. Diese PCs erhalten einen ‚getunnelten’ direkten Anschluss ans Internet, da einige der gefundenen Programme mit unserem Firewall-Server in Konflikt geraten.

 

Parallel nehmen wir Kontakt zur Univer­sitäts­bibliothek Heidelberg (UB), zum Unirechenzentrum (URZ) und zur Heidelberger medizinischen Fakultät auf. Das URZ bietet seit dem Winter­semester 2001 die E-Learning-Plattform „Athena“6 uni­versitätsweit an, die allen Heidelberger Dozenten die Möglichkeit gibt, multimediale Kursmaterialien einer geschlos­senen Nutzergruppe zur Verfügung zu stellen.

Die medizinische Fakultät betreibt einen Server „Computerunter­stützte Aus­bildung in der Medizin“, auf dem über die verschiedenen „Computer-Based-Training“(CBT)-Angebote in Heidelberg informiert wird. Kernstück dieses Servers ist die CBT-Datenbank7, die auf Bildplatte und CD-ROM vertriebene medizinische Lernprogramme verzeich­net, welche zum Teil auch im „Showroom“ des Hygiene-Instituts installiert sind und dort benutzt werden können. Über Internet zugängliche Angebote werden in dieser Datenbank nicht erfasst.

 

Aus der Kombination der Angebote (unsere Linkliste mit der Heidelberger CBT-Datenbank) soll nun eine weitere Datenbank entstehen, in der nur frei über Internet zugängliche medizinische E-Learning-Angebote erfasst werden. Da die Konzeption einer solchen Datenbank einen gewissen Vorlauf erfordert, werden vorerst weitere Links für die bereits bestehende Liste gesammelt.

 

Der Start

Die erweiterte Linkliste geht als ‚E-Learning Center‘ im Dezember 2002 an den Start und ist zunächst nur von Rechnern der Universität Heidelberg aus zugänglich bzw. nach Eingabe der  Benutzerkennung für HEIDI  (Heidel­berger Bibliotheks-Informationssystem) und Passwort.

Von Anfang an eingebunden sind web-basierte Formulare, mit denen Benutzer ganz einfach weitere inter­essante Links melden und Kritik loswerden können. Diese Optionen werden allerdings nur sporadisch genutzt.

 

Gleichzeitig wird die eigentliche Daten­bank mit dem späteren Namen KELDAmed (Kommen­tierte E-Learning-Datenbank für Mediziner) erstellt.

 

Technischer Hintergrund

KELDAmed wurde als Datenbank­anwendung mit einem WEB-Interface konzipiert. Um Lizenz­probleme und Kosten von vorneherein auszuschließen fiel die Wahl auf folgende OpenSource-Anwendungen: Als Datenbank wird MySQL in der stabilen Version 4.0.13 verwendet. Als WEB-Server kommt APACHE in der Version 1.3.27 mit einem als DSO-Modul kompilierten PHP-Interpreter (Vers.: 4.2.3)  zum Einsatz. Ein Update auf APACHE 2.0.x ist geplant, sowie die noch bestehenden Probleme mit dem PHP-Modul gelöst sind.

Die Entwicklung von KELDAmed und die Datenpflege erfolgen im Intranet des Universitätsklinikums Mannheim auf einem E450-Server von SUN unter SOLARIS 8. Von dort werden die Daten regelmäßig auf den WEB-Server im Internet gespiegelt. Für das Produktionssystem steht derzeit nur ein Ultra1-Server von SUN zur Verfügung. Es ist aber geplant, dieses System in den nächsten Wochen durch einen Multi­prozessor-Server (E450 oder vergleichbares) zu ersetzen. Für die Datenpflege wird ein Eingabe­formular verwendet, das in MS-VisualBasic erstellt wurde und direkt auf dem Windows-Rechner am Arbeitsplatz der betreuenden Bibliothekarin läuft.

 

KELDAmed verwendet Frames, um eine optische Integration in das offizielle Weblayout der Universität Heidelberg zu ermöglichen. Außerdem kann die Anwendung auch ohne Frames gestartet werden, um auch ältere Browser zu unterstützen. Diese Funktion verliert aber zunehmend an Bedeutung, weil die vollständige Nutzung der KELDAmed-Angebote einen aktuellen Browser mit einer umfangreichen PlugIn-Sammlung benötigt. Teilweise sind diese PlugIns plattformunabhängig (z.B. JAVA und teilweise (!) PDF). Andere (besonders optisch interessante) PlugIns sind nur für die aktuellen Windows-Plattformen und (mit Einschränkungen) für Apple Macintosh verfügbar.

 

Das eigentliche KELDAmed-Programm besteht aus einem kleinen Dispatcher, der sich rekursiv mit unterschiedlichen Parametern aufruft. Die Programm­funktionen sind aus Sicherheitsgründen in Funktions-Libraries ausgelagert, die über das Internet nicht direkt erreichbar sind. Insgesamt kommt KELDAmed aufgrund der leistungsfähigen PHP-Bibliotheks­funktionen mit wenigen tausend Zeilen Code aus.

 

Der komplexeste Teil der Entwick­lung war die Definition eines geeigneten Daten­modells, weil zum Projektbeginn noch nicht klar war, welche Daten tatsächlich für eine umfassende Beschreibung der Angebote und deren Sacher­schließung benötigt werden. Vor allem die unterschiedlichen Informa­tionen, die bei den verschiedenen Medientypen verfüg­bar sind, führen zu vielen Lücken im Datenbestand und gleichzeitig zu vielen unterschiedlichen Tabellen­spalten. Daher wurde für alle Daten die 2. Normalform angestrebt. Die Datenbank besteht zur Zeit aus 15 Tabellen mit insgesamt 70 Spalten. Zusätzlich wird in einer separaten Datenbank die Nutzung detailliert protokolliert. Die hohe Zahl an Tabellenspalten erklärt sich auch durch den zweisprachigen Ansatz. Viele Spalten sind doppelt vorhanden, um Texte entweder in deutsch oder in englisch aufzuneh­men. Dadurch wird es möglich, die Anwendung weitestgehend sprachunabhängig zu programmie­ren. Die Unterstützung weiterer Sprachen ist dann bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt leicht möglich, ohne größere Änderungen am Programm vorzu­nehmen.

 

Ziel der umfangreichen Daten­erfassung ist es, dem Benutzer geeignete Angebote zu seinen konkreten Inter­essen anzubieten. Der einfachste Zugang hierzu ist eine Fächerübersicht, die alle Angebote zum ausgewählten Fachgebiet als Liste ausgibt. Durch Icons werden Zusatzinformationen über die Sprache und Medientypen ange­zeigt. Analog zu Google kann in der Ergebnisliste vor- und zurückgeblättert werden. Die einzelnen Angebote können von hier aus direkt genutzt werden. Alternativ kann die Beschrei­bung abgerufen werden, die alle relevanten Informationen enthält, wobei nicht belegte Datenbankfelder automa­tisch unterdrückt werden. Soweit dies sinnvoll erschien, wurden Kreuz­referenzen implementiert, um z.B. vom angezeigten Autor weitere Angebote abzurufen. Eine Erwei­terung der Fächerübersicht stellt die Direktauswahl dar, die als zentrales Navigations­system konzipiert wurde und immer im Seitenkopf sichtbar ist. Über Pulldown-Menüs können Fachgebiete und/oder Medientypen ausgewählt werden, um z.B. nur mikrobiologische Bildersamm­lungen auszuwählen.

 

Diese einfachen Selektionsmechanis­men werden durch Suchfunktio­nen ergänzt. Neben einer Autoren­suche, die grundsätzlich rechts- und linkstrunkiert, ermöglicht eine kombi­nierte Schlagwort- und Freitext­suche auch das Auffinden von Angeboten, die unter Kategorien abgelegt sind, die für den Anwender nicht nachvollziehbar sind.

Abgerun­det werden die Suchfunktionen durch die Möglichkeit, nach dem Aufnahmedatum selektiert nur die neuesten Angebote anzuzeigen. Damit können sich aktive Nutzer rasch über die für Sie interessanten Neuauf­nahmen informieren.

 

Inhalte

Bei der Überlegung, welche Angebote berücksichtigt werden sollen, entschei­den wir uns in Anbetracht der Begriffs­vielfalt mit den Schlagworten „E-Learning“, „Multimedia“, „CBT“ usw. für den pragmatischen Ansatz: „alles, was fürs Studium nützlich ist“.

Also nehmen wir nicht nur ausgefeilte Simulations­programme mit didak­tischem Konzept wie „Derma2000“8 und Tutorien mit individueller Rückmeldung und Anpassung an den persönlichen Lernfortschritt wie ADI9 auf, sondern auch rein textbasierte Skripte, Bilder- und Fallsammlungen usw.

 

Nach einiger Zeit entzündet sich die Diskussion: „Nehmen wir auch eBooks auf?“ Hier stellt sich (wie so oft) die Frage, was eigentlich unter diesem Begriff zu verstehen ist. Nur „Parallelausgaben“ bereits im Druck erschienener Bücher? Alles, was der jeweilige Autor als „eBook“ bezeichnet? Auch hier entscheiden wir uns für eine pragmatische Lösung: wir nehmen alle frei zugänglichen Texte auf.

Längere html-Texte werden unter „Lehrtext“ geführt.

In die Kategorie „eBook“ sortieren wir ein, was auch als Printausgabe erschie­nen ist oder was sich in der Aufmachung (z.B. Einteilung in Kapitel, Bereitstellung im PDF-Format) optisch an Büchern orientiert.

So kommt auch Material in die Daten­bank, das nicht zu Lehrzwecken, erstellt wurde, aber für Studenten, die sich in ein Thema tiefer einarbeiten wollen, interessant sein kann10.

 

Bei unseren Recherchen zu potentiellen Inhalten stoßen wir auf eine Linkliste mit über 700 "Volltexten von frei verfüg­baren Büchern" auf den Seiten der Zweigbibliothek Medizin der ULB Münster11. Es handelt sich um eine von der Bibliothek der Bayer AG zusam­men­gestellte Sammlung. Dort ist man bereit, uns die Daten zu überlassen. Bedingung: die Zusammenstellung bleibt kostenfrei zugänglich.

Dieser Grundstock von e-book-Daten wird direkt in die neuerstellte Datenbank übernommen.

 

Aktuelle Details

·          1020 Angebote

·          1101 Autoren, Herausgeber, Urheber

·          2959 Schlagworte

·          6516 Schlagwort-Medium-Verknüpfungen

·          40 Fachgebiete

 

Das Besondere Etwas

Die Unterschiede zu anderen, ähnlichen Zusammenstellungen liegen einerseits in der  Kommentierung – wir versuchen, kurz zu beschreiben, worum es in dem jeweiligen Angebot geht – andererseits in der Visualisierung vorhandener Multimedia-Elemente - mittels Icons werden Bilder, Videos, Töne, Animatio­nen oder interaktiv beantwort­bare Testfragen angezeigt.

 

Ausblick

Wir konnten mit der Testversion zeigen, daß es einerseits möglich und sinnvoll ist, E-Learning-Angebote und eBooks im weitesten Sinne zur Verfügung zu stellen, und dass andererseits das Angebot auch angenommen wird, wie die Referenzierung im Internet und die Nutzungsstatistik zeigen.

 

Im Rahmen eines Betriebs­konzeptes werden der aktuelle Stand und die weiteren Planungen zusammen­gefasst. Ziel ist ein Projekt­antrag zur Absiche­rung der Weiterentwicklung mittels zusätz­lichem Personal und Erweiterung der technischen Ausstattung.

 

Natürlich haben wir noch einige Ideen, wie KELDAmed verbessert werden könnte:

·          Noch ist die Suchfunktion der Datenbank nicht perfekt, z.B. sind die Datenbankfelder nur bedingt in Kombination durchsuchbar, auch kann jeweils nur nach einem Begriff gesucht werden.

·          Es erfolgt noch keine Bewertung der Angebote, z.B. in den Kategorien Inhalt, Didaktik und Interaktivität, obwohl entsprechen­de Daten­bankfelder bereits angelegt sind.

·          Rezensionen und Bewer­tungen der Links durch die Benutzer werden demnächst möglich sein.

·          Die Identifizierung „toter“ Links erfolgt noch manuell; hier wün­schen wir uns eine automatisierte Lösung.

·          Schlag­worte vergeben wir aus dem Vokabular der MeSH und der SWD, eine Hinterlegung der dazuge­hörigen Thesauri wäre hilfreich.

·          Ein Schlagwortregister wird bereits entwickelt.

·          Das Ranking der Suchergebnisse ist in Planung.

·          Die Vollindexierung der Angebote soll noch entwickelt werden.

 

Für das Wintersemester ist eine  Umfrage zur Evaluation des Angebots geplant: Für ca. vier Wochen soll dann bei jedem Aufruf ein Fragebogen vorge­schaltet werden.

 

Inzwischen gab es erste Überlegungen und Gespräche über eine mögliche Einbindung von KELDAmed in MedPilot. Hier böte sich eine Chance, den Benutzerkreis deutlich zu erweitern.

 

Weiterere Kooperations­partner, z.B. im Rahmen der AGMB, wären uns hoch­willkommen.

Darüber hinaus erwarten wir gerne kritisches Feedback, aber auch Ihre Fragen und Anregungen, sowie Ihre Beiträge - z.B. in Form zusätzlicher Links.

 

Schau'n Sie doch 'mal 'rein:

http://keldamed.uni-hd.de/



 

1 Boeckh, Dorothee: Das Leben im Neubau : die unerträgliche Leichtigkeit des Seins? In: Medizin – Bibliothek – Information 3 (2003), Januar, S. 36 – 40

2 http://www.wilkes.med.ucla.edu/intro.html

3 http://www.springer.de/cgi/svcat/search_book.pl?isbn=3-540-67333-4

4 http://blick-in-den-op.de/

5 http://www.blaufuss.org/

6 http://athena.uni-heidelberg.de/

7 http://www.hyg.uni-heidelberg.de/

8 http://www.derma2000.de/

9 http://apsymac33.uni-trier.de:8080/ADI

10 z.B. „Antibiotika in der Geriatrie“, http://www.ma.uni-heidelberg.de/inst/imh/freibuch/index.html

11 http://medweb.uni-muenster.de/zbm/index.html

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weiterführende Literatur:

J. Rosendahl, J. Tittelbach, Medizinische Lernprogramme im Internet - Vielfältig, aber lückenhaft. In: Deutsches Ärzteblatt, 99 (2002) 33, A 2167 – 2169

J. Nitzsche, Multimedia in der Medizin – Sinnesbezogen und interaktiv. In: Deutsches Ärzteblatt, 99 (2002) 39, B 2164 – 2165

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Isabella Friedlein

Dorothee Boeckh

Fakultät für Klinische Medizin Mannheim der Universität Heidelberg

Medizinisch-Wissenschaftliche Bibliothek

68135 Mannheim

Tel. 0621/383-3711

E-Mail: isabella.friedlein@bibl.ma.uni-heidelberg.de

URL: www.ma.uni-heidelberg.de/bibl/

 

Harald Schoppmann

Fakultät für Klinische Medizin Mannheim der Universität Heidelberg

EDV

68135 Mannheim

Tel. 0621/383-5603

E-Mail: harald.schoppmann@zmf.ma.uni-heidelberg.de