www.landolt-boernstein.de/

Bereuter Online Kolumne

 

Das Landolt-Börnstein-Handbuch:
Ein Standardwerk der Naturwissenschaften als E-Book

 

www.landolt-boernstein.de/

 

Bereuter Online Kolumne,
Thomas L. Bereuter* und Wolfgang Bereuter**

 

*thomas.bereuter@univie.ac.at

**bereuter@well.com

 

 

Zwei Professoren, Hans Landolt (1831-1910) und Richard Börnstein (1852-1913) begründeten 1882, also vor über 120 Jahren, eine Sammlung von physikalisch-chemischen Daten. Im Jahre 1883 erschien das erste Landolt-Börnstein Handbuch mit Tabellen auf 280 Seiten. Mit Hilfe des Verlegers Julius Springer wurde damit die Grundlage für ein ständig gewachsenes naturwissenschaftliches Standardwerk geschaffen und seit zwei Jahren sind die umfangreichen Daten nun auch in elektronischer Form verfügbar.

 

 

Der Landolt-Börnstein ist ein Handbuch für physikalisch-chemische Daten aus allen Fachgebieten der Naturwissenschaften und Technik. Dieses Handbuch wurde im Jahre 1882 von den Naturwissenschaftern Richard Börnstein und Hans Landolt gegründet. Ihre Idee war es, die wichtigsten Daten aus der stetig wachsenden Zahl von wissenschaftlichen Publikationen in Zeitschriften zu sammeln und diese dann sortiert nach Themenbereichen zu erfassen. Derzeit umfasst das gedruckte Werk mehr als 290 Bände. Jährlich kommen ca. 16 Bände mit 5.000 bis 6.000 Seiten dazu. Die Daten hierfür werden von rund 1.000 Wissenschaftern weltweit zusammengetragen. In der Darmstädter Redaktion Landolt-Börnstein, die zum Springer-Verlag, Heidelberg gehört, werden die geprüften Daten veröffentlicht.

 

Dieses Standardwerk steht bei Technikern und Naturwissenschaftern international in praktischer Verwendung. Seit 1961 erscheint das Handbuch in englischer Sprache. Da in den letzten Jahren der Seitenumfang stark zugenommen hat, war die Motivation, das über Jahrzehnte hinweg gesammelte Wissen nun auch elektronisch den Nutzern zur Verfügung zu stellen, sehr groß.

 

Im Januar 2000 startet der Springer-Verlag das Projekt der Digitalisierung der Landolt-Börnstein-Handbücher.

 

Es wurde zuerst ein reduziertes Online-Angebot erstellt. Dieses ermöglichte einen zeitlich begrenzten kostenlosen Zugang zu 129 von 290 Bänden des Landolt-Börnstein. Die nach zehn Monaten durchgeführte Marktstudie ergab, dass bis Oktober 2000 bereits 10.000 Leser über zwei Millionen Seiten eingesehen und heruntergeladen hatten. Da sich zudem mehr als 80% der User für die bevorzugte Nutzung der digitalen Form ausgesprochen hatten, wurde das Projekt weiter fortgesetzt und der Landolt-Börnstein komplett digitalisiert.

Für die Digitalisierung mussten mehr als 150.000 Buchseiten ausgeschnitten und gescannt werden. Das Datenmaterial im  TIF-Format wurde von der Landolt-Börnstein Redaktion in einem mehrstufigen Prozess indexiert, mit den entsprechenden Suchfunktionen ausgestattet und schließlich im pdf-Format zur Verfügung gestellt. Abonnenten der Print-Version können nun über einen Kennwort-geschützten Internetzugang die benötigten digitalen Daten suchen und herunterladen.

 

 

Die Kategorien von Landolt-Börnstein

 

 

Elementary Particles, Nuclei and Atoms (Group I)

Molecules and Radicals (Group II)

Condensed Matter (Group III)

Physical Chemistry (Group IV)

Geophysics (Group V)

Astronomy and Astrophysics (Group VI)

Biophysics (Group VII)

 

Die User der Online-Version haben  über Such-Eingabefenster die Möglichkeit, nach CAS-Nummern, Autorennamen, und Substanznamen innerhalb des Volltextes zu

suchen[tb1] . Die Ergebnisse erscheinen in Sekundenschnelle und sind als pdf-Dokumente speicher- und ausdruckbar.

 

Mag. Thomas L. Bereuter

INiTS Universitäres Gründerservice Vienna

Gußhausstraße 28/E015

1040 Vienna

Tel.: +43 1 58801-41534

Fax: +43 1 58801-41599

E-Mail: bereuter@ai.tuwien.ac.at

 

Mag. Wolfgang Bereuter

Himmelhofgasse 29 / Top 2

A-1130 Wien

E-Mail: bereuter@well.com

Mobil: +43-0650-2265418

 

 


WWW Medizin 2003

Das Sachbuch „WWW Medizin 2003“ erklärt, wie im Internet rasch seriöse Gesundheits-Infos gefunden werden können. Außerdem werden die besten Suchmaschinen, die wichtigsten Medizin-Datenbanken und empfehlenswerte Gratis-Portale beschrieben.

 

Ende des Jahres 2002 waren weltweit rund 600 Millionen Menschen online – das sind laut einer Berechnung der Marktforscher von „Nielsen Netratings“ etwa vier Prozent mehr als im Vorjahr. In Österreich haben aktuell rund 3,9 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner „grundsätzlich“ Zugang zum Internet - das belegt der „Austrian Internet Monitor“, eine Erhebung die alle drei Monate durchgeführt wird.

Diese Zahlen zeigen, dass die Bedeutung des Internet weiterhin zunimmt. Immer mehr Menschen nutzen das neue Medium als den raschesten Weg, Informationen zu erhalten. Im Medium Internet enden aber auch viele Wege in einer „Sackgasse“. - Fast jeder Nutzer hat schon einmal lange gesucht und nichts, oder nicht die erwünschten Fakten, gefunden.

 

Tipps für findige User. „WWW Medizin 2003“, das Anfang August neu erschienene „Handbuch für die Info-Suche im Internet“, zeigt wie vergebliche Web-Recherchen vermieden werden können. Der Schwerpunkt des Werkes liegt dabei auf der Suche nach seriösen Gesundheits-Informationen. Es wendet sich vor allem an Ärzte, Apotheker, Pharma-Mitarbeiter und alle weiteren Gesundheits-Profis. Viele der darin enthaltenen Tipps können aber auch für Patienten oder deren Angehörige von Nutzen sein.

 

Basis-Strategien. Die drei „W“ in World Wide Web finden sich in den einleitenden Kapiteln des Handbuches in den drei wichtigsten Fragen zum Thema effiziente Suche wieder: nämlich „Wo“, „Wie“ und „Was“ im Internet recherchiert werden kann. Es wird zum Beispiel beschrieben, welche Arten von Such-Diensten es gibt und für welche Formen von Recherchen sie jeweils am besten geeignet sind. Außerdem wird erklärt, wie durch die gezielte Auswahl von Suchworten treffsicher recherchiert und wie die Qualität der gefundenen Seiten bewertet werden kann.

Ausgewählte Such-Dienste. In den folgenden Abschnitten wird eine aktuelle Auswahl der derzeit besten allgemeinen Internet-Such-Dienste präsentiert – von bekannten Tools wie „Google“ bis zu innovativen Angeboten wie „Vivísimo“ oder dem grafischen Recherche-Werkzeug „Kartoo“. Zudem enthält „WWW Medizin 2003“ auch ausführliche Informationen über die Suche nach wissenschaftlichen Artikeln und beschreibt, wo diese im Internet gratis zugänglich sind. Nicht zuletzt werden empfehlenswerte, kostenlose Medizin-Such-Dienste und –Portale aufgelistet.

Neuauflage mit mehr Medizin-Infos. Die Neuauflage „WWW Medizin 2003“ enthält gegenüber der Erstauflage mehr Fach-Informationen, eine erweiterte und Liste von Such-Tools sowie ein eigenes Kapitel zum Thema „sicheres Surfen“. Letzteres enthält unter anderem Tipps zu Passwörtern, Anti-Viren-Programmen und „Firewall“-Software - einer Art Schutzmauer gegen „Daten-Piraten“.

 

Leicht verständlich. Das gut verständlich geschriebene Handbuch enthält auf 96 Seiten zahlreiche Praxis-Tipps, die auch für Internet-Neulinge leicht nachvollziehbar sind. Die Lektüre von „WWW Medizin 2003“ kann den Lesern all jene Mühen ersparen, die der Autor des Werkes, Wolfgang Bereuter, bereits mit Erfolg bewältigt hat. Bereuter war als Österreichs erster Infobroker tätig und hat jahrelange Erfahrung mit professionellen Web-Recherchen. Derzeit ist er als Marketing Research Manager in der österreichischen Niederlassung des weltweit führenden Pharma-Unternehmens Pfizer beschäftigt.

 

Bibliothekare können unter der folgenden E-Mail-Adresse kostenlose Beleg-Exemplare des neuen Handbuches „WWW Medizin 2003“ bestellen:

 

wolfgang.bereuter@pfizer.com

 

Mobil: 0043-664-816 92 89

 

 


 [tb1]Gratis? Was wenn man keine Printversion abonommiert hat? Vergleich mit Beilstein – meine Annahme: wer Beilstein online hat braucht keinen LB? Richtig oder falsch?